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Hyaluronsäure - Anti-Aging

Eigentlich kann man nicht früh genug anfangen, sich mit Anti-Aging Produkten auseinanderzusetzen. Expertenmeinungen zufolge verliert die Haut bereits ab Mitte 20 sukzessiv an Spannkraft, weswegen man mithilfe von Anti-Aging Cremes rechtzeitig vorsorgen sollte. Denn je früher man aktiv etwas gegen die Faltenbildung unternimmt, desto eher unterstützt man Anti-Aging Prozesse. Aus diesem Grund erfahren Sie in diesem Artikel alles, was Sie über Anti-Aging, Ihre Haut und die unliebsamen Fältchen wissen müssen.

Was bedeutet Anti-Aging?

Unter Anti-Aging oder auch Altersverhinderung versteht man Maßnahmen, die das biologische Altern des Menschen so lange wie möglich hinauszögern, um dadurch die Lebensqualität zu steigern und die Lebenserwartung zu verlängern. Damit inbegriffen sind somit neben kosmetischen Bemühungen unter anderem medizinische, biochemische und ernährungswissenschaftliche Methoden. In der Kosmetikbranche bezieht sich der Begriff Anti-Aging aber vor allem auf die Verlangsamung der Hautalterung mithilfe von Anti-Aging Cremes. Da es aber zwischen den einzelnen Anti-Aging Cremes deutliche Unterschiede geben kann, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Wirk- und Inhaltsstoffe.
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Wie entstehen Falten?

Das Angebot an Anti-Aging Produkten auf dem Markt ist unfassbar groß. Die vorherrschende Vielfalt spiegelt sich unter anderem in den unterschiedlichen verwendeten Inhaltsstoffen wider, wenngleich einige Wirkstoffe wie beispielsweise die Hyaluronsäure häufiger vorkommen und somit eine bedeutendere Rolle einzunehmen scheinen. Um aber die genaue Wirkung und Wichtigkeit eines Inhaltsstoffes einschätzen zu können, muss man sich zunächst mit dem Alterungsprozess der Haut und dadurch mit der Entstehung von Falten beschäftigen. Wie jedes andere Organ altert auch die Haut. Hierbei unterscheidet man aber zwischen einer intrinsischen und einer extrinsischen Hautalterung. Intrinsische Hautalterung bezieht sich auf den genetisch festgelegten, natürlichen Prozess: Ein junger Körper erneuert etwa alle vier Wochen seine Zellen, wodurch unter anderem auch die Haut immer wieder regeneriert wird. Im Alter verlangsamt sich allerdings die Teilung der Zellen, weswegen die Hauterneuerung irgendwann doppelt so lange dauert. Dadurch nimmt zum Beispiel die Elastizität der Haut durch den allmählichen Verlust an Kollagen und Elastin immer weiter ab. Auch die Hyaluronsäure, die die Haut (genauer die Dermis) des Menschen umgibt, büßt mit zunehmendem Alter Leistung ein: sie kann immer weniger Wasser aufnehmen und speichern, wodurch die Haut trockener und schlaffer wird. Neben weiteren Alterungsprozessen sorgen also der Feuchtigkeitsverlust, die verlangsamte Zellerneuerung und die verminderte Elastizität für ein gealtertes Hautbild. Allerdings sollte man auch den Einfluss der extrinsischen Hautalterung nicht unterschätzen: äußere Faktoren, wie beispielsweise der Konsum von Zigaretten oder Alkohol, die UV-Strahlung oder auch die Mimik sind für die Entstehung vergleichsweise tieferer Falten verantwortlich. Wer also den Alterungsprozess der Haut verlangsamen möchte, sollte auch auf die äußeren Bedingungen achten. Anti-Aging Cremes sind hauptsächlich darauf ausgelegt, den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Aber durch verschiedene Anti-Aging Wirkstoffe, die die Haut schützen, wird auch der Einfluss der extrinsischen Hautalterung in Maßen abgeschwächt. Mit einem ausgewogenen, gesunden Lebensstil ist dieser Schutz allerdings nicht zu vergleichen.

Wie wirken Anti-Aging Cremes?

Die Alterung der Haut wird also durch einen komplizierten biochemischen Ablauf bestimmt, bei dem unterschiedliche Prozesse beteiligt sind. Die Frage, die auch im Zentrum der Anti-Aging Forschung steht, ist demnach, wie man für ein jüngeres Aussehen sorgen kann. Aufgrund der Komplexität des natürlichen Alterungsprozesses sind die meisten Anti-Aging Cremes inzwischen höchst umfangreiche Produkte, die verschiedene Inhaltsstoffe miteinander kombinieren, damit der Hautalterung auf mehreren Ebenen entgegengewirkt wird. Einer der bekanntesten Wirkstoffe in Anti-Aging Cremes ist zum Beispiel die Hyaluronsäure.

Die Basis für eine gute Anti-Aging Creme

Die Ansprüche an eine Anti-Aging Creme oder an ein Hautpflegeprodukt allgemein ist die Stärkung der Hautbarriere, damit die Haut geschützt und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Da dies die zwei Hauptfaktoren für eine reifere Haut sind, werden damit schon einmal wichtige Aspekte eines Anti-Aging Produkts abgedeckt. Eine hohe Hautverträglichkeit erzeugt man am besten durch eine Cremebasis, die möglichst reizarm ist. Darum setzt man auf natürliche Feuchtigkeitsspender und Fette, die der Haut sehr ähneln. So finden beispielsweise Glycerin, Sheabutter oder Squalan häufig Anwendung in Anti-Aging Cremes. Silikone, Mineralöle oder Alkohol reizen die Haut, weswegen man auf diese Inhaltsstoffe in Anti-Aging Cremes gerne verzichten kann. Bei einer empfindlichen oder strapazierten Haut sollte man zudem ein Anti-Aging Produkt verwenden, das kein Parfum enthält.

Anti-Aging und Hyaluronsäure: Wie wirkt die Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure stellt einen wichtigen Bestandteil des Bindegewebes dar und erfüllt eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen, die vor allem auf ihrer Fähigkeit, viel Wasser zu binden, beruhen: Ein Gramm der Hyaluronsäure kann sechs Liter Wasser speichern. Da die Produktion der Hyaluronsäure aber im Alter immer weiter abnimmt und die Haut somit weniger Wasser aufnehmen kann, wird die Säure oft in Anti-Aging Cremes verwendet. Aber auch Stress und unterschiedliche Umweltfaktoren können zu einer Reduktion der Hyaluronsäure führen. Die Wasserpolster in der Haut können mit einer Art Schutzschild verglichen werden, der schädliche Einflüsse von den Zellen fernhält. Fehlt dieser Schutz oder ist er beschädigt, ist unsere Haut also angreifbarer für unterschiedliche Umweltgifte. Deswegen ist Feuchtigkeit und damit die Hyaluronsäure für unseren Organismus essentiell wichtig. In Studien konnte man beweisen, dass die regelmäßige Anwendung von Anti-Aging Produkten mit Hyaluronsäure über einen längeren Zeitraum der Haut wieder mehr Feuchtigkeit und Elastizität geben kann. Neben der Stärkung des hauteigenen Schutzschildes können somit nicht nur vorhandene Falten reduziert, sondern auch eine mögliche Neubildung erschwert werden. Ein weiterer Vorteil der Hyaluronsäure ist das natürliche Vorkommen im menschlichen Körper. Aus diesem Grund gibt es eigentlich keine Allergien oder Nebenwirkungen, was den Wirkstoff sehr verträglich macht. Selbst Personen mit sensibler oder empfindlicher Haut können von der positiven Wirkung der Hyaluronsäure profitieren. In kosmetischen Produkten wie beispielsweise in Anti-Aging Cremes wird die Hyaluronsäure meistens mit Sodium Hyaluronate vermerkt. Diese Bezeichnung steht aber nicht nur für eine einzige Hyaluronsäure, sondern für eine ganze Bandbreite verschiedener Größen: So unterscheidet man zwischen hochmolekularer Hyaluronsäure, niedermolekularer Hyaluronsäure und Oligo- Hyaluronsäure (der kleinsten Hyaluronsäure). Welche Hyaluronsäure in einer Anti-Aging Creme am besten wirkt, ist umstritten. Meistens wird eine Mischung verwendet. Dabei macht die niedermolekulare Hyaluronsäure, die langfristig wirkt und eine nachhaltige Anti-Aging Wirkung entfaltet, häufig den größten Anteil aus. Die Oligo- Hyaluronsäure ist noch relativ neu und in der Produktion recht hochpreisig. Man kann also festhalten, dass in einer gute Anti-Aging Creme verschiedene Arten von Hyaluronsäuren enthalten sind, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden. Dadurch wird zudem die Spannkraft und Elastizität der Haut regeneriert.

Welche Wirkstoffe in Anti-Aging Cremes sind die besten?

Hyaluronsäure ist, wie bereits festgestellt, ein sehr wichtiger Bestandteil einer guten Anti-Aging Creme. Allerdings kann die Verwendung der Säure allein noch kein qualitativ hochwertiges Anti-Aging Produkt auszeichnen, da die Haut noch weitere Unterstützung braucht: Panthenol kennt man vor allem als Inhaltsstoff aus Wund- und Heilsalben. Aber auch in der Kosmetikbranche hat man den Wert des Wirkstoffes in Bezug auf Anti-Aging schätzen gelernt, da er die Zellneubildung anregt und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. In Anti-Aging Cremes veranlasst Panthenol die Zellen mehr Lipide zu produzieren, damit die Haut durch die Polsterung zusätzlich an Elastizität gewinnt. Den Zusatz Q10 findet man inzwischen auf sehr vielen Anti-Aging Cremes und zwar aus gutem Grund: Das Coenzym Q10 ist ein starkes Antioxidans, das dabei hilft, unsere Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Dadurch sorgt es wiederum für eine elastischere Haut, deren Faltenbildung reduziert wird. Die körpereigene Q10-Produktion nimmt allerdings bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr ab. Aus diesem Grund findet der Anti-Aging Wirkstoff auch eine breite Anwendung in diversen Präparaten. Vitamine sind nicht nur in der Nahrung, sondern auch für die Haut gut. Vitamin A, auch als Retinol bekannt, Vitamin C und Vitamin E sind für die Verwendung in Anti-Aging Cremes bestens geeignet. Als Antioxidantien schützen sie die Haut und unterstützen somit den Anti-Aging Effekt. Zudem treiben Retinol und Vitamin C die körpereigene Kollagen-Produktion an, weswegen diese Wirkstoffe besonders oft in Anti-Aging Cremes verwendet werden. Ein weiterer Inhaltsstoff in Zusammenhang mit Anti-Aging ist die Folsäure - auch Vitamin B9 genannt. Ähnlich wie die bisher genannten Anti-Aging Wirkstoffe versorgt auch die Folsäure die Haut mit Feuchtigkeit. Zusätzlich erhält sie aber auch die Elastizität aufrecht und repariert die Zell-DNA, wodurch die Haut geschützt wird und die Zellen langlebiger werden. Allerdings ist die Folsäure nur schwer zu stabilisieren, weswegen sie in Anti-Aging Produkten bisher noch sehr selten Verwendung findet.

Anti-Aging: Worauf sollte man bei Anti-Aging Cremes achten?

Bei Anti-Aging Produkten und im Speziellen bei Anti-Aging Cremes sollte man vor allem auf natürliche, reizarme Wirkstoffe achten, die auf möglichst körpereigene Weise den Alterungsprozess verlangsamen. Der Einsatz von Hyaluronsäure hat sich beispielsweise in Anti-Aging Cremes bewährt, da sie die Feuchtigkeit in der Haut speichert. Aber viele weitere Anti-Aging Wirkstoffe, die die Haut schützen oder die Zellregeneration antreiben, haben sich als wichtige Unterstützer im Anti-Aging Prozess bewiesen. Beim Kauf von Anti-Aging Cremes sollte man demnach auf die richtigen Wirkstoffe achten, die zu den individuellen Bedürfnissen der eigenen Haut passen.
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