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Onkologische -Fachbegriffe: Einfach erklärt 

Produktinfos und Fachbegriffe kompakt erklärt – ohne langes Suchen. Haftungsausschluss: Keine medizinische Beratung. Nutzung der Informationen auf eigene Verantwortung.

Fachbegriffe Onkologie

Deutsches Krebsforschungszentrum: wissenschaftliche Analyse von Krebskrankheiten

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) widmet sich als größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland ganz der Aufgabe, Krebsforschung zu betreiben. Mehr als 1.000 Wissenschaftler gehören dem Zentrum an und erforschen in mehr als 90 Abteilungen und Arbeitsgruppen wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumore präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.

F.A.G.® (Fatty Acid Group)

Patentierter Wirkkomplex zur Hautberuhigung 

F.A.G.® ist ein geschützter Eigenname für eine spezifische Gruppe langkettiger Fettsäuren. Dieser Wirkkomplex wurde entwickelt, um gezielt in das Entzündungsgeschehen der Haut einzugreifen und die natürliche Schutzbarriere zu stärken. 

Wie genau wirkt F.A.G.®? 

  • Regulierung der Mastzellen: Die Hauptaufgabe von F.A.G.® besteht darin, die Aktivität der Mastzellen zu normalisieren. Wenn diese Zellen durch äußere Reize (wie Strahlen- oder Chemotherapie) überaktiviert werden, schütten sie Histamin aus. F.A.G.® liefert die notwendigen Lipide, um diese Ausschüttung zu drosseln und die „biologische Bremse“ der Zelle wieder zu aktivieren. 
  • Wiederherstellung des Gleichgewichts: Bei Entzündungen oder Hautreizungen verbraucht der Körper vermehrt spezifische Fettsäuren. F.A.G.® füllt diese Defizite gezielt auf. Dadurch werden Rötungen, Brennen und Juckreiz nicht nur oberflächlich kaschiert, sondern direkt an der Ursache gemildert. 
  • Förderung der Geweberegeneration: Neben der Entzündungshemmung unterstützen die enthaltenen Fettsäuren den Wiederaufbau der Zellmembranen. Dies beschleunigt den Heilungsprozess von mikroskopisch kleinen Hautverletzungen und stärkt die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber künftigen Belastungen.

Mastzellen

Wächterzellen des Immunsystems 

Mastzellen sind spezialisierte Immunzellen aus der Gruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Im Gegensatz zu anderen Immunzellen zirkulieren sie nicht im Blut, sondern sind in der Haut und den Schleimhäuten. 

Ihre Aufgaben und Wirkungsweise: 

  • Zentrale Steuerung von Entzündungen: Als hochempfindliche Sensoren spielen Mastzellen eine Schlüsselrolle bei der Einleitung und Regulation von Entzündungsprozessen. Sie reagieren sofort auf äußere Reize oder Hautreizungen. 
  • Ausschüttung von Botenstoffen: Bei Aktivierung setzen Mastzellen in Sekundenschnelle gespeicherte Mediatoren frei – allen voran Histamin. Dieser Stoff ist maßgeblich für typische Hautreaktionen wie Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz verantwortlich. 
  • Regulierung durch Fettsäuren*: Um überschießende Entzündungsreaktionen zu vermeiden, interagieren Mastzellen mit körpereigenen Fettsäuren (z. B. Acylethanolaminen). Diese Fettsäuren fungieren als biologische Bremse: Sie helfen der Zelle dabei, die Freisetzung von Reizstoffen zu regulieren und Entzündungen effektiv zu hemmen.

*Hier setzt der patentierte Wirkstoff F.A.G.® (Fatty Acid Group) an. Er führt den Mastzellen genau die Fettsäuren zu, die sie zur Regulierung benötigen. Dadurch wird die übermäßige Freisetzung von Entzündungsstoffen gestoppt und der natürliche Heilungsprozess der Haut aktiv unterstützt.

Brustkrebs: Definition, Ursachen, Häufigkeit & Risikofaktoren:

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs (medizinisch: Mammakarzinom) ist der häufigste Tumor bei Frauen. Selten kommt die Erkrankung auch bei Männern vor. Brustkrebs ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, doch bei rechtzeitiger Entdeckung und Behandlung sind heute viele Patientinnen heilbar- oft sogar mit schonenden Methoden.

Die Therapie wird je nach Ausprägung der Erkrankung und Zustand des Patienten individuell angepasst. Zu den zur Verfügung stehenden und häufig kombinierten Therapien zählen Operation, spezifische Medikamente und Strahlentherapie.

In jüngster Zeit sind weiterhin so genannte zielgerichtete Behandlungen (engl. "targeted therapies") hinzugekommen, also Behandlungen, die Krebszellen zielgenau angreifen (etwa monoklonale Antikörper).

Wie häufig kommt Brustkrebs vor?

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: In Deutschland macht Brustkrebs ca. 28 % aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen aus

Mit zunehmendem Alter steigt das Brustkrebs-Risiko: jüngere Frauen sind nur selten betroffen, erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erkranken die Mehrzahl der Frauen. Die meisten Patientinnen erkranken nach den Wechseljahren.

Was sind bei Brustkrebs die Ursachen und Risikofaktoren?

Die genauen Ursachen von Brustkrebs sind bis heute kaum bekannt. Man kennt jedoch einige Risikofaktoren - also Einflüsse, die die Entstehung von Brustkrebs begünstigen. Ob und wie diese Faktoren sich gegenseitig beeinflussen, ist im Detail noch kaum beleuchtet, genauso wenig wie ihr Zusammenspiel mit weiteren Faktoren wie z.B. dem Alter. Zu beachten ist außerdem, dass einige Faktoren beeinflusst werden können, andere aber nicht. Hier die wichtigsten Risikofaktoren:

Übergewichtige Frauen bekommen häufiger Brustkrebs als Frauen mit Normalgewicht. Ein zu hohes Körpergewicht scheint sich hauptsächlich nach den Wechseljahren risikosteigernd auszuwirken. Auch wer viel tierische Fette isst, scheint tendenziell ein höheres Brustkrebsrisiko zu haben. Ob weitere Ernährungsgewohnheiten das Risiko erhöhen, ist noch unklar. Dazu zählen etwa die Fragen, ob Obst und Gemüse schützend wirken oder welchen Effekt natürliche Phytoöstrogene (pflanzliche Hormone in Lebensmitteln) haben.

Gesichert ist hingegen, dass Alkohol das Brustkrebsrisiko erhöht. Je mehr Alkohol konsumiert wird, desto höher das Risiko.

Rauchen scheint das Risiko zu erhöhen. Rauchen in allen Altersgruppen erhöht aber nicht nur das Brustkrebsrisiko, sondern vor allem auch das Lungenkrebsrisiko..

Geschlechtshormone wie Östrogen und Gestagen können das Risiko für Brustkrebs beeinflussen. Die jahrelange Einnahme der Pille etwa kann das Brustkrebsrisiko leicht steigern. Zugleich bietet diese hormonelle Form der Empfängnisverhütung aber statistisch gesehen einen etwas höheren Schutz vor anderen Krebsarten, wie etwa dem Eierstockkrebs.

Eine kontinuierliche, über Jahre eingesetzte Hormonersatztherapie in den Wechseljahren (postmenopausale Östrogentherapie) lässt das Brustkrebsrisiko ansteigen. Wenn die Hormone abgesetzt werden, sinkt das Risiko aber innerhalb weniger Jahre wieder auf das durchschnittliche Niveau.

Risikosteigernd sind ein später Wachstumsschub im Jugendalter und ein spätes Einsetzen der Wechseljahre (Klimakterium mit anschließender Menopause).

Ein höheres Risiko haben außerdem Frauen, die kein Kind bekommen haben bzw. solche die bei der Geburt des ersten Kindes über 30 Jahre alt waren. Einen schützenden Effekt haben jede Schwangerschaft bzw. Geburt. Schützend wirkt es ferner, sein Kind zu stillen - und zwar umso mehr, je länger gestillt wird.

In rund 10 % aller Brustkrebsfälle spielten Gene eine wesentliche Rolle: Ein erstes (aber keineswegs ausreichendes) Indiz für ein genetisch erhöhtes Brustkrebsrisiko kann eine Häufung von Brust- und Eierstockkrebsfällen in der Familie sein.

Was sind KEINE Risikofaktoren für Brustkrebs?

In den Medien werden immer wieder angebliche Risikofaktoren für Brustkrebs genannt, für die in Wahrheit aber KEIN wissenschaftlicher Zusammenhang zu dieser Erkrankung nachgewiesen wurde. Dazu zählen:

  • Das Tragen von BHs
  • Vitamin-D-Mangel
  • Sonnen-Mangel
  • Infektionen
  • Brustimplantate
  • Schwangerschaftsabbrüche
  • Aluminiumhaltige Deos. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgebertext "Können Deos mit Aluminium krank machen?"

Die Forschung hat allerdings noch nicht alle Risikofaktoren für Brustkrebs identifiziert.

Karzinogen = kanzerogen = krebserregend

Das Adjektiv karzinogen (Synonym: kanzerogen) bedeutet krebserregend. Unter einer karzinogenen Substanz versteht man eine Substanz, die zur Entstehung von malignen (bösartigen) Tumoren führen kann.

Mukositis

Eine Entzündung der Schleimhaut (oft im Mund- und Rachenraum), die sehr schmerzhaft sein kann und häufige Nebenwirkung einer Chemo- oder Strahlentherapie ist.

Stoffwechsel = Metabolismus

Der Stoffwechsel (auch Metabolismus genannt) umfasst alle im Organismus ablaufenden chemischen Reaktionen in ihrer Gesamtheit, wie Abbau, Aufbau und Umwandlung von Stoffen.

Zellstoffwechsel und Krebs: Wenn das System entgleist 

Während gesunde Zellen im Team arbeiten, um die Körperfunktion zu erhalten, verhalten sich Krebszellen wie „Egoisten“. Sie koppeln sich vom harmonischen Zusammenspiel der Organe ab. 

Warum der Stoffwechsel bei Krebs so wichtig ist: 

  • Der Warburg-Effekt: Krebszellen stellen ihren Stoffwechsel radikal um. Um extrem schnell wachsen zu können, gewinnen sie Energie oft ohne Sauerstoff (Gärung), selbst wenn genug Sauerstoff vorhanden wäre. Dieser veränderte Stoffwechsel macht sie widerstandsfähig, führt aber auch zu einem sauren Milieu im Gewebe. 
  • Entzündungen als Nährboden: Krebszellen nutzen oft bestehende Entzündungsprozesse aus, um sich auszubreiten. Hier kommen wieder die Mastzellen ins Spiel: Chronische Entzündungen können das Wachstum von Tumoren begünstigen, da die ausgeschütteten Botenstoffe die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) anregen, die den Tumor mit Nahrung versorgen. 

Die Rolle der Fettsäuren (F.A.G.®) im Onkologischen Kontext: 

In der begleitenden Krebstherapie (Onkologie) ist die Kontrolle des Zellstoffwechsels und der Entzündungswerte entscheidend: