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Hautpflege-Fachbegriffe: Einfach erklärt 

Produktinfos und Fachbegriffe kompakt erklärt – ohne langes Suchen. Haftungsausschluss: Keine medizinische Beratung. Nutzung der Informationen auf eigene Verantwortung.

Fachbegriffe Hautpflege

PMD = p-Menthan-3,8-Diol, auch Citriodiol

Hierbei handelt es sich um pflanzlichen Wirkstoff, der in natürlichen Insektenhautschutzmitteln eingesetzt wird.

Akne = nichtübertragbare Talgdrüsenentzündung

Durch eine übermäßige Talgproduktion und eine Verhornungsstörung, verstopfen bei Akne die Talgdrüsenöffnungen. Hierbei entstehen so genannte Mitesser. Diese können sich durch Bakterien entzünden oder sogar eitern – es kommt zur Bildung von Pickeln.


Man unterscheidet zwischen offenen Mitessern (schwarzes Köpfchen), geschlossenen Mitessern (weißliche Knötchen) und Aknepickeln (entzündete Mitesser).


Des Weiteren kann unterschieden werden zwischen der leichten oberflächlichen Akne und der schwereren tiefen Akne mit tief unter der Haut liegenden entzündeten Knoten. Die tiefe Akne führt oft zur Narbenbildung. Bei der oberflächlichen Akne kommt es in der Regel nur durch falsche Behandlung ("Herumdrücken") zu einer Narbenbildung.

Mitesser = Komedon = Hautunreinheit

Bei Mitessern bzw. Komedonen handelt es sich um eine Hautunreinheit. Es sind Verstopfungen durch Verhornung von Talgdrüsenfollikel. Wir finden diese Übeltäter oft auf der Nase bzw. den Nasenflügeln und am Kinn. Leicht zuerkennen durch ihre dunkle, pigmentartige Form und Farbe. Mitesser treten besonders häufig in der Pubertät bei Jugendlichen auf, können aber auch in abgeschwächter Form ein ganzes Leben lang immer wieder vorkommen. Mitesser sind neben den Pickeln ein typisches Symptom der Akne.

Pickel = eitrige Verstopfung der Talgdrüsen

Der Pickel ist eine Pustel oder Eiterbläschen. Hierbei handelt es sich um ein mit Eiter gefüllter, oberflächlicher kleiner Hohlraum der Haut. Durch eine Talgüberproduktion werden die Talgdrüsen der Haut verstopft. Dabei entstehen Mitesser, die sich später zu entzündlichen Pusteln, den Pickeln, fortbilden.

Rosazea = chronische Hauterkrankung mit Rötungen

Hierbei handelt es sich um eine chronisch verlaufende Hauterkrankung, die meist erst in der zweiten Lebenshälfte beginnt. Es zeigen sich fleckförmige Rötungen, im ausgebreiteten Stadium auch Pusteln, im Gesicht. Die Rötungen im Gesicht treten verstärkt an den Wangen und auch der Nase auf. Die genauen Ursachen sind immer noch unbekannt.

Hautpflege zur Erhaltung des Säureschutzmantels der Haut

Bei der richtigen Hautpflege kommt es darauf an, die natürlichen Schutzmechanismen der Haut zu erhalten und zu verbessern. Die auf Haut lebenden guten und gesunden Keime verhindern, dass sich krankmachende Mikroorganismen ungehindert ausbreiten können. Des Weiteren bildet eine feine Schicht aus Talg und darin enthaltene Stoffwechselprodukte eine Barriere gegen Eindringlinge. Dieser Film überzieht die gesamte Hautoberfläche und hält sie geschmeidig.

Durch den leicht sauren pH-Wert zwischen 5 und 6 werden krankmachende Keime an der Vermehrung gehindert. Man bezeichnet diesen Schutzmechanismus der Haut als Säureschutz. Bei der Reinigung mit Seife mit einem pH-Wert von 9 bis 12, wird der Säureschutz aufgehoben. Gesunder Haut schadet das nicht, da der saure Schutzmantel nach ein bis zwei Stunden wieder aufgebaut ist. Bei empfindlicher, angegriffener Haut oder bei älteren Menschen kann jedoch die Reinigung mit leicht sauren Reinigungsmitteln besser sein. Sie schonen den Säureschutzmantel und lassen die Haut nicht so leicht aufquellen.

Grundsätzlich entzieht jeder Waschvorgang der Haut Fett und Feuchtigkeit. Deshalb sollte trockene, empfindliche Haut nach dem Waschen mit einer Feuchtigkeitscreme oder -lotion eingerieben werden.


Repellent = Insektenschutzmittel

Repellentien sind äußerlich anzuwendende Mittel, welche chemische oder natürliche Wirkstoffe enthalten und zur Abwehr von Zecken, Mücken und anderen Spinnentiere und Stechinsekten eingesetzt werden.

Insektenhautschutzmittel unterscheiden sich über Ihren Wirkstoff.

Die Wirkstoffe werden von den Insekten über den Geruchssinn wahrgenommen und von diesem abgeschreckt. Des Weiteren legen sich die Wirkstoffe wie ein Schutzmantel über Ihre Haut, so dass der eigene Körpergeruch überdeckt wird und Sie somit von Insekten als Wirt gar nicht erst wahrgenommen werden.

Insekten werden bei der Anwendung von Repellents nicht getötet, sondern lediglich vertrieben. 

Es wird unterschieden zwischen Stich- und Krankheitsprophylaxe. Für Nicht-Risikogebiete dient ein Repellent in der Regel dem Schutz vor Stichen. In Risikogebieten soll es jedoch vor durch Insektenstichen übertragbare Infektionen schützen.

Verhornung = Keratinisierung = Hautstabilisierung

Die Verhornung der Haut (Keratinisierung) sorgt dafür, dass die Hautoberflächen stabil bleiben. Sie tritt sowohl in der Epidermis (Oberhaut), als auch in verschiedenen Schleimhäuten auf. Bei der Verhornung werden Epithelzellen zu hornbildenden Zellen (Keratinozyten) und schließlich zu Hornzellen (Korneozyten) umgebildet.

Xerodermie = trockene, spröde Haut

Xerodermie ist ein medizinischer Fachbegriff. Dermatologen verstehen hierunter eine trockene und spröde Haut.

Hautproblem = Hautreizung

Es wird in der Regel zwischen trockener, fettiger und normaler Haut und auch Mischhauttypen unterschieden. Ein Hauttyp kann sich aber auch im Zusammenspiel mit anderen Faktoren wie Jahreszeit, Hormonveränderungen usw. ändern.

Ein Hautproblem tritt dann auf, wenn zu diesen Hauttypen zusätzliche abweichende Symptome wie Hautreizung, Juckreiz, Rötungen, Akne oder andere unangenehme Erscheinungen auftreten. Diese können oft mittels der richtigen Hautpflege oder auch der medizinischen Behandlung durch einen Facharzt reduziert oder sogar geheilt werden.

Hautallergie = Immunreaktion der Haut auf Substanzen

Wenn Substanzen beim Kontakt mit der Haut krankhafte Reaktionen, wie z.B. Rötungen, Reizungen, Juckreiz oder Bläschenbildung, auslösen, spricht man oft von einer "Hautallergie". Als Ursachen können neben einer Allergie (z. B. gegen Tierhaare oder Cremes) auch Ekzeme oder Neurodermitis in Frage kommen.

Gerade bei einer Hautallergie ist eine besondere und hypoallergene Hautpflege sehr wichtig. Spezielle Hautpflegeprodukte für diverse Hautprobleme finden Sie in unserem Shop.

Kontaktekzem = Hautreizung, die nach Kontakt mit dem Allergen entsteht

Kontaktekzeme sind akut auftretende Hautreizungen oder Hautentzündungen, die sich unmittelbar an der Stelle entwickeln, an welcher der Kontakt mit dem Allergen entstanden ist. Typische Symptome können hierbei sein: starker Juckreiz, Rötungen, sowie Bläschen- oder Schuppenbildung. Typische Kontaktekzeme sind das Tragen von Ohrringen, die eine Person nicht verträgt, z.B. weil die Ohrringe einen Nickel- oder Chromatanteil enthalten.

Neurodermitis = chronische nicht ansteckende Hautkrankheit

Neurodermitis (atopisches oder endogenes Ekzem) ist eine chronische NICHT ansteckende Hautkrankheit, die überall am Körper vorkommen kann. Das griechische Wort Atopie bedeutet „Ortlosigkeit“. Im 19. Jahrhundert glaubte man, dass eine Nervenentzündung Ursache sei. Daher auch der Begriff Neurodermitis. Tatsächlich kann aber bis heute keine eindeutige Ursache der Entstehung von Neurodermitis zugesprochen werden. In jedem Fall ist eine Störung des Immunsystems im Sinne einer Allergie der Auslöser. Diese Immunstörung ist auch vererbbar.


Die Neurodermitis ist mit starkem Juckreiz im Bereich von Gelenkbeugen, Gesicht, Hals, Händen und Nacken verbunden und gilt als nicht heil-, aber behandelbar. Sie tritt auch oft bei Kindern auf.